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Project Options

Mit dem Zusatzmodul "Project Options" können Sie Teilbereiche einer Maschine oder Anlage als Optionen definieren und diese im EPLAN Projekt ein- oder ausblenden. Auf diese Weise lassen sich Ausstattungsmerkmale oder eine unterschiedliche Dimensionierung einer Maschine oder Anlage einfach über Optionen abbilden und verwalten. Ausgeblendete Optionen werden nicht mehr ausgewertet, so dass auch alle Auswertungen eines Projektes automatisch an die gewählten Optionen angepasst werden. Zur Verwaltung der Optionen steht Ihnen ein neuer Navigator, der "Optionen-Navigator", zur Verfügung, den Sie wie alle Navigatoren aus dem Menü Projektdaten heraus aufrufen. Wenn Sie für bestimmte Kundenanforderungen Teile einer Maschine oder Anlage, die über eine Option definiert sind, nicht benötigen, deaktivieren Sie im Navi-gator die Option. Der Schaltplan und die Auswertungen werden automatisch angepasst.

Eine Option kann auch transparent geschaltet werden, dann werden die Ausschnitte transparent dargestellt, aber nicht ausgewertet. Durch die transparente Darstellung ist einfach zu erkennen, dass an dieser Stelle in der Dokumentation eine Option hinterlegt, aber aktuell deaktiviert ist.

Durch einfaches Zu- und Abschalten von Optionen kann der Auftragsabwickler so ein Projekt entsprechend der Kundenanforderungen erzeugen. Er erstellt aus einem Basisprojekt ein neues Projekt, nimmt einige wenige Einstellungen vor und fertig ist die Dokumentation für den konkreten Auftrag. Durch die zentrale Verwaltung sämtlicher Optionen im Navigator gestaltet sich die Bedienung der Software für den Bearbeiter sehr einfach und intuitiv.

Als Arbeitsvorbereitung können durch Ihre Spezialisten Vorlagen-Pläne und Optionen definiert werden. Das Auftragsergebnis ist dadurch nicht mehr bearbeiterbezogen, sondern durch Standardisierung reproduzierbar und qualitativ sehr hochwertig. Durch die Arbeitsvorbereitung wird über die Vorlagen und Optionen das Engineering Know Know-how der Firma, transparent und von Personen unabhängig, im System niedergelegt.

Die zusätzlichen Informationen (z.B. deaktivierte Optionen) können im Zulieferverhältnis vor Lieferung aus einem Projekt entfernt werden. Die Weitergabe des Know-How ist mit der Erstellung der Optionen steuerbar. Es steht eine Auswertung zur Verfügung, die angibt welche Optionen im Projekt verfügbar und welche ausgewählt sind.

In Verbindung mit der Rechteverwaltung kann der Workflow gesteuert werden. Während die Vorbereiter mit entsprechenden Rechten die Vorlagen und Optionen definieren, greifen die Projektbearbeiter einfach, sicher und schnell auf die vorbereiteten Bausteine zurück anstatt diese immer wieder neu zu erfinden.

Die Fluid- und Elektrotechnik lassen sich in der Kombination der Optionen integrieren. Damit wird, ausgehend von der mechanischen und fluidtechnischen Planung, direkt die Auswirkung einer Option in der Elektrotechnik bis zu Aufbauplan und E/A Belegung der SPS gesteuert.